Überflutungsmodell: Südfrieslands Küste 2121

Motto: Lasst uns unseren Beitrag leisten,dass das Modell-Szenario nicht Realität wird!

Projektidee: Darstellung einer Überflutungssituation 2121 im Funktionsmodell. Funktionsmodelle bieten in besonderem Maße die Möglichkeit, Prozesse wirkungs- und eindrucksvoll zu veranschaulichen. Sie ziehen die Besucher an und ermöglichen in diesem Fall eine erste persönliche Begegnung mit dem Problem des steigenden Meeresspiegels infolge der globalen Erwärmung. Die kartografische Grundlage des Funktionsmodells ist die “Hochwassergefahrenkarte” des NLWKN, die jedoch allein nicht geeignet ist, weite Bevölkerungskreise zu erreichen.



Antragssteller*in: NABU Ortsgruppe Varel

Anschrift: Gaststraße 15, 26316 Varel

Status des Projektes: Konzeptphase

Webseite: https://www.nabu-oldenburg.org/nabu-gruppen/lkr-friesland/nabu-varel/

Preisgeld:

Insgesamt werden für das Überflutungsmodell inklusive Informationsdisplay 26.280 € benötigt. Gewünscht ist neben der LEADER-Förderung die “Anker”-Förderung durch “Frieslands Helden der Heimat”, d.h., eine Förderung in Höhe von 10.000 €, die zu mindern ist je nach Resonanz der bereits angefragten Stiftungen.

Finanzierung:

Angefragt: UWE Stiftung 4000 €

Angefragt: LEADER Südliches Friesland 13.150 €

Weitere relevante Fakten:

Überflutungsmodell Systemschnitt

Das Modell: Die Simulation eines Deichbruchs infolge einer Jahrhundertsturmflut im Jahre 2121 in einem Modell erscheint nicht unrealistisch, wenn die Weltgemeinschaft einen radikalen Klimaschutz nicht hinbekommt bzw. der Rückbau der Deichlinien nicht in ausreichendem Maß vorgenommen wird. Das Funktionsmodell mit einer Funktionsgarantie von fünf Jahren hätte eine Tischgröße 1,15 x 2,00 m.

Ziel: Die Platzierung des Modells in Rathaus (Varel), Bürgerhuus (Bockhorn) und Naturerlebnishaus (Zetel) (jeweils für ein Jahr) und die anschließende Unterbringung im Heimatmuseum Varel gewährleistet gute Zugänglichkeit für breite Bevölkerungskreise wie auch für Schulklassen.

Zunächst einmal wird sich jeder Betrachter im Modell lokalisieren und die Höhe der Wassersäule über seinem Wohnort feststellen. Dann wird er hoffentlich zu den bereitliegenden Flyern greifen, die ihm helfen, Klimaverantwortung in den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität zu übernehmen.