Die Jury

Neben dem Publikumspreis werden sechs Preisträger von einer Jury bestimmt. Hierzu haben wir einerseits kundige Akteure aus der Region, sowie andererseits Experten im Bereich Engagement und Soziales Unternehmertum gewinnen können. Diese werden nach Ablauf der Bewerbungsfrist die eingereichten Projekte bewerten und ihre Favoriten bestimmen. Im Normalfall darf kein Jurymitglied Teil einer Organisation sein, welche selbst ein Projekt einreicht. Sollte dies der Fall sein, werden seine oder ihre Stimmen in der jeweiligen Kategorie nicht berücksichtigt. 

Die Bewertung der Projekte erfolgt in 5 Kategorien mit der Vergabe von 1-10 Punkten:

1. Erfolgswahrscheinlichkeit: Wie realistisch ist die Erreichung der Ziele?

2. Effektivität: Wie wirksam sind die beschriebenen Maßnahmen?

3. Effizienz: Welche Ergebnisse werden mit welchem Mitteleinsatz realisiert?

4. Rahmenbedingungen: Aufbau der Organisation, des Teams und der Bezug zum Südlichen Friesland?

5. Skalierbarkeit: Wie hoch ist das Potential zu wachsen?

Die Jury wird auch dazu angehalten, den angegebenen Finanzierungsbedarf zu berücksichtigen. So soll verhindert werden, dass ein Projekt mehr bekommt, als dass es sinnvoll benötigt. Die Preisgelder können so auch niedriger ausfallen, als die Maximalwerte von 10.000 €, 5.000 €und 2.500 €.

Annika Bauer

Zur Person

Annika Bauer ist Regionalmanagerin der LEADER-Region „Südliches Friesland“. Seit 2014 sind die Gemeinden Zetel und Bockhorn sowie die Stadt Varel mit einem eigenen Regionalen Entwicklungskonzept [REK] im EU-Förderprogramm LEADER aufgenommen. Frau Bauer ist Ansprechpartnerin für förderwürdige Projektideen zur Entwicklung des ländlichen Raumes, sie unterstützt die Antragsteller*Innen und begleitet die Umsetzung des REK.

Ihr Statement zum Wettbewerb:

„Ich freue mich sehr über die Wertschätzung für regionales Engagement durch den Wettbewerb und hoffe, dieser trägt zum Bewusstsein über die großen Leistungen des Ehrenamtes bei. Insbesondere die Themen Umweltschutz, ökologische Alternativen im Agrarsektor und Mobilität liegen mir persönlich sehr am Herzen. Aber auch soziale Projekte und der Erhalt eines lebenswerten Umfeldes, gerade in den ländlichen Gebieten, finde ich außerordentlich wichtig. Ich freue mich auf vielfältige Projektvorschläge und bin gespannt, was unsere Region an tollen Projekten (noch) alles zu bieten hat.“

Claudia-C. Baumgärtner

Zur Person

Claudia-C. Baumgärtner ist Leiterin des Referates Zentrales Veranstaltungsmanagement an der Jade Hochschule Wilhelmshaven, Oldenburg, Elsfleth. Das Referat wurde im Jahr 2016 als neue Serviceeinheit der Jade Hochschule eingerichtet und beinhaltet neben dem Veranstaltungsmanagement für interne und externe Veranstaltungen u.a. auch die Bereiche Stipendienprogramme, Öffentlichkeitsarbeit sowie das Jade Kulturwerk. Ziel ist es, durch die unterschiedlichen Angebote die Vernetzung/Verbindung der Studierenden und Hochschulangehörigen mit der Region zu stärken und sie langfristig mit dem Raum Friesland zu verbinden.

Ihr Statement zum Wettbewerb:

"Durch ihre langjährigen Erfahrungen im Bereich der Bildungs- und Stipendienberatung weiß ich genau, wie viele Talente in der Region zu Hause sind. Gerade durch den Wettbewerb „Frieslands Helden“ können diese entdeckt werden."

Tom Brok

Zur Person

Tom Oliver Brok ist an der friesischen Küste aufgewachsen und seit vielen Jahren evangelischer Pfarrer an der historischen "Schlosskirche St. Petri" in Varel und an der Familienkirche "Arche Büppel". Die Kirchengemeinde ist als religiöser Bildungsträger für alle Lebensalter in der Region tätig. Sie wirbt für eine faire und nachhaltige Lebensgestaltung mit ökologischen Impulsen über das kirchliche Gemeindeleben hinaus.

Sein Statement zum Wettbewerb:

"Es gibt so viele wunderbare Ideen in den Köpfen der Menschen. Doch mitunter fehlt es am Netzwerk oder am Geld. Wenn der Wettbewerb Menschen zusammenbringt und Projekte finanziell ermöglicht, kann das engagierte Miteinander aller in der Region nur gewinnen."

Nils Dreyer

Zur Person

Nils Dreyer ist Geschäftsführender Gesellschafter der Hilfswerft gGmbH. Er ist studierter Wirtschaftswissenschaftler und legte im Jahr 2008 den Grundstein für den Aufbau einer erfolgreichen Online-Agenturgruppe, deren Leitung er 2014 an das Management übergab. In seiner aktuellen Firma, der Hilfswerft gGmbH, widmet er sich der Fragestellung, wie man gesellschaftliche Herausforderungen mit unternehmerischen Mitteln lösen kann.

Britta Eden

Zur Person

Britta Eden leitet die Freiwilligengenagentur in Varel. Sie koordiniert die Zusammenarbeit zwischen drei Gruppen: Vereinen und Organisationen, Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten und solchen, die Hilfe und Unterstützung suchen.

Ihr Statement zum Wettbewerb: „Viele Ehrenamtliche schenken in dem was sie tun, anderen Trost, Anerkennung und wirkliche Begegnung. Das ist in dieser Zeit, in der so viele Menschen schwierigen Lebenssituationen ausgesetzt sind, besonders wichtig. Der Wettbewerb „Helden der Heimat“ motiviert, noch einmal genau hinzusehen, was wir noch alles tun können. Die Teilnehmer*Innen beschreiben ihre Visionen genau und teilen sich mit. So entstehen fabelhafte neue Projekte und bereits bestehende verfestigen und erneuern sich. Was die Gewinner*Innen mit den ausgeschütteten Preisen im südlichen Friesland bewegen werden, wird für uns alle ein Gewinn sein.“

Kristian Evers

Zur Person

Kristian Evers ist als Vorstandsvorsitzender der Barthel Stiftung und Mitinitiator des Wettbewerbs ein „natürliches“ Mitglied der Jury. Die Sichtbarmachung und Erhöhung zivilgesellschaftlichen Engagements ist ihm ein großes Anliegen.

Sein Statement zum Wettbewerb: „Eigene Projekte voranzubringen und durch deren Umsetzung in der unmittelbaren Umgebung auch die eigene Wirkungskraft zu erfahren hilft am Ende auch unsere Demokratie zu stärken. Bildung&Erziehung und Umweltschutz sind Themen, die alle etwas angehen und in denen vieles im Kleinen oder im Großen vorangetrieben werden kann. Ich bin sehr gespannt auf die Ideen im südlichen Friesland“

Benny Hartwig

Zur Person

Benny Hartwig ist Innovationsmanager bei der GIZ gGmbH (An-Institut der Universität Oldenburg) und unterstützt in dieser Funktion regional innovative Startups durch Beratung, Vernetzung und Veranstaltungen. Zudem verantwortet er den Webauftritt von www.startups-nordwest.de – die Online-Plattform für die Gründerszene im Nordwesten. Außerdem ist er seit 2016 auch als Gründer tätig, das Geburtsjahr der MiCROW GmbH.

Sein Statement zum Wettbewerb:

"Soziale Projekte sind von enormer Bedeutung für unsere Gesellschaft. Ich finde es toll, dass diese nun entsprechend gewürdigt und prämiert werden!"

Dr. Thomas Hildebrandt

Zur Person

Dr. Thomas Hildebrandt ist 1958 in Varel geboren und zur Zeit Stellv. Hauptgeschäftsführer der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer, wo er insbesondere den Geschäftsbereich Aus- und Weiterbildung verantwortet. Vorher hat er als Professor an einer Fachhochschule gearbeitet und dort insbesondere die Themenfelder Personal und Marketing im Fokus gehabt. Neben ehrenamtlichen Tätigkeiten in verschiedener Bereichen liegt sein Interesse vor allem darin, wie man soziale Prozesse so gestalten kann, dass sie zum Gemeinwesen beitragen.

Sein Statement zum Wettbewerb:

"Der Claim "Frieslands Helden der Heimat" symbolisiert für mich "Bodenständigkeit und Zugehörigkeit". Begriffe die emotional in der Lage sind Menschen und ihre vielleicht einfachen aber gleichwohl genialen Ideen in Projektform anderen gegenüber preiszugeben. Das Geheimnis des Machens liegt für mich in der Einfachheit und in der Begegnung auf Augenhöhe."

Diedrich Kück

Zur Person

Diedrich Kück wohnt seit 1979 in Varel und ist u. a. ehrenamtlicher Vorstandsvorsitzender der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Varel e. V. (wfv). Vor seinem Eintritt in den 3. Lebensabschnitt im Sommer 2017 war er mehr als 20 Jahre in leitenden Funktionen bei der Oldenburgischen Landesbank AG tätig. In dieser Zeit hat er u. a. zahlreiche Finanzierungen von Projekten aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien begleitet.

Statement:
"Die Initiative der Barthel-Stiftung, Ideen und Projekte aus den Bereichen Bildung & Erziehung sowie Umweltschutz, durch attraktive Preise zu honorieren, hat mich von Anfang an begeistert. In unserer Region gibt es so viele Ideen in engagierten Köpfen und Gruppen, die nur darauf warten, umgesetzt zu werden. Durch den Wettbewerb "Helden der Heimat" werden diese Ideen noch besser strukturiert und fokussiert vorangetrieben. Just do it !!!"